Mythos Dehnen & die Kunst richtiger Bewegung: Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
Von Tilo Mörgen, Dipl. Soziologe, Pohltherapeut
Von Tilo Mörgen, Dipl. Soziologe, Pohltherapeut
Viele von Ihnen kennen das frustrierende Gefühl: Der Rücken schmerzt seit Wochen oder Monaten, doch auf dem Röntgen- oder MRT-Bild ist entweder „nichts Genaues“ zu sehen oder die sichtbaren Verschleißerscheinungen passen schlichtweg nicht zu Ihren tatsächlichen Beschwerden (Schleip et al., 2026, S. 1) oder Ihren zusätzlichen emotionalen Belastungen. Das ist kein Einzelfall – bei rund 85 bis 90 % aller Rückenschmerzen findet die klassische Bildgebung keine eindeutige knöcherne Ursache an Wirbeln oder Bandscheiben. Dazu gibt es nun zwei aktuelle Studien mit spannenden Ergebnissen - Overmann 2026, Schleip et al., 2026. Warum (nicht nur) Rückenschmerzen oft im Bindegewebe stecken
Ein Lipödem ist eine chronische und schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Sie äußert sich durch eine symmetrische, unproportionierte Fettansammlung, typischerweise an den Beinen und Armen, während Hände, Füße und der Rumpf meistens unbetroffen bleiben. Wichtig zu wissen: Ein Lipödem entsteht nicht durch mangelnde Disziplin, schlechte Ernährung oder zu wenig Bewegung, sondern hat vor allem genetische und hormonelle Ursachen. Ein Lipödem ist eine chronische und schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Sie äußert sich durch eine symmetrische, unproportionierte Fettansammlung, typischerweise an den Beinen und Armen, während Hände, Füße und der Rumpf meistens unbetroffen bleiben. Wichtig zu wissen: Ein Lipödem entsteht nicht durch mangelnde Disziplin, schlechte Ernährung oder zu wenig Bewegung, sondern hat vor allem genetische und hormonelle Ursachen.
Der Teufelskreis der Analfissur: Wenn Beckenbodenspannung die wahre Ursache ist
BECKENTHERAPIE BRUCKMANN – MYOFASZIALE BEHANDLUNG UROGENITALER BESCHWERDEN
Betrachten wir den Querschnitt unseres Körpers nicht als statische Schichten, sondern als ein lebendiges, gleitfähiges Kommunikationssystem bestehend aus Wächtern und Motoren. "Muskelschmerz" ist oft gar kein reines Muskelproblem. Warum manuelle Therapie helfen kann: Moderne Schicht(en)arbeit
Stress Shielding - Therapie von Schutzspannungen bei Verletzungen (Tendinopathien)
(Foto: M. Wittstadt, 2025)
Das einfachste Präventionsprogramm für Beschwerden im unteren Rücken
Neue Studie zeigt: Scherbewegungen wie pohltherapeutische Bindegewebsbehandlung therapeutisch sinnvoll
Von Tilo Mörgen, Dipl. Soziologe, Fachautor, Pohltherapeut®
Wenn Sie chronische Beschwerden, Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich des Beckens, der Blase, des Genitals oder des Rektums haben, aber die Untersuchungen von Fachärzten z. B. der Gynäkologie oder Urologie bislang ergebnislos waren oder keine Heilung versprechen, können Sie sich spezielle manuelle Therapeuten und Therapeutinnen wenden. Tilo Mörgen spricht mit Renate Bruckmann - Pohltherapeutin und Autorin des Buches: Unter der Gürtellinie
Therapieformen, die bei vielen „unerklärlichen“ Beschwerden und chronischen Schmerzen (Pohl 2010, Bruckmann 2021) Muskeln und Faszien (=myofaszial) als Verursacher oder Mitverursacher betrachten, nehmen zu. Damit steigen die Bemühungen, manuelle Behandlungsansätze zu finden und weiterzuentwickeln, sowie deren Evidenz, also Belege und Erklärungen für ihre Wirksamkeit. Ein evidenzbasiertes Plädoyer für manuelle Therapie
Schmerzen beim Sex können verschiedene Ursachen haben. Neben organischen, die in die Sprechstunde bei der Gynäkologin gehören, gibt es auch muskuläre und hormonelle Ursachen. Vielleicht hast Du die Diagnose wie Vulvodynie oder Vaginismus bekommen, das sind Diagnosen, die mit einem erhöhten Muskeltonus der inneren und äußeren Muskulatur des Beckens zusammenhängen. Auch wenn Du den Verdacht hast, dass Deine Haut das Problem ist, kannst du lesen, was dahinterstecken könnte und bekommst Hinweise, was du tun kannst. Liebe Leserin,

Die Forschung meldet sich zu Wort mit dem interdiszipläner Buch "Faszientraining in Sport, Bewegung und Therapie. Statt mehr und mehr „High Technology“ und weniger „manueller Therapie“ werden hier vor allem anschaulich die evidenzbasierte Wertigkeit der Felder Sport, Bewegung und Therapie dargestellt. Es ist ein Band worin die HerausgeberInnen (Schleip, Wilke und Baker) selbst oder mit Anderen wichtige Erkenntnisse für Therapeuten, Ärzte und Verbände im Gesundheitsbereich ausbreiten. Trotz der thematischen Breite wird es nicht uferlos. Faszien: Neue Forschungshinweise zur Diagnostik und Therapie
"Für meinen Beckenboden genau das Richtige"
DR. MED. PETRONELA MONTICELLI-MAYER: Ich habe gemerkt, dass Patienten*innen nach Bauchoperationen oft nicht gut atmen und die subjektive Befindlichkeit, schlechter ist, als sie sein müsste. Ich frage mich daher, ob sie vor der Operation und vielleicht danach etwas tun könnten, was sie vorbereitet oder ihnen nach der OP hilft.
Dr. Ulrike Scheffler-Seibold (Anästhesistin und Schmerztherapeutin) im Interview mit Tilo Mörgen
Patienten und PatientInnen nehmen aufgrund ihrer Beschwerden oder anderer Vorerkrankungen oft eine Reihe von Medikamenten, die eine negative Wirkung (Nebenwirkung) auf das muskoskelettale und myofasziale System haben können.
Eine Apfelsine macht Purzelbaum - neues Faszienwissen - Prof. Dr. Schleip im Interview mit Nicole Köster (SWR1 ) - ein Kommentar
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Einseitige Schmerzen im unteren Rücken, Leistenschmerzen – das ISG (Ilioskralgelenk) ist „blockiert“. Was tun?
Wenn ein Sportwissenschaftler ein Buch schreibt, dann geht es auch um Weltrekorde und Meisterschaft. Und um Mäuse: Nein, nein, keine Knete, sondern Namensgeber für Muskeln (mus musculus – die Hausmaus). Und jeder trägt solche Weltmeister mit sich herum. Den fleißigsten Muskel: Der Herzmuskel, der pumpt und pumpt - zwischen 8000 und 10.000 Liter am Tag. Oder Mustafa Ismail - der pumpt jeden Tag mit Gewichten und hat weltmeisterliche 78 cm Oberarmumfang. Und unsere Supermaus M. orbicularis oculi - der Augenringmuskel benötigt nur 0,3 Sekunden für einen Lidschlag. Gut, den fleißigen Ägyper tragen wir nicht mit uns herum, aber natürlich gerne in unserem Herzen 12 x 8 cm. Für Froböse ist die Muskulatur unser größtes Stoffwechselorgan. Er ist ein Apologet der Muskulatur. Wer das sportlich nimmt, kommt mit seinem Buch sehr gut klar. Vorab das Fazit: Wer das Buch liest, trägt gesicherte Erkenntnis mit sich und kann als Therapeut*in davon lernen.